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Fassadenanstrahlung

Eine Fassadenanstrahlung kann eine wesentliche Bereicherung für die Landschaft im öffentlichen Raum sein. Innenstädte werden durch Licht attraktiver und anziehender. Die Bewohner und Gewerbetreibenden profitieren gemeinsam mit Besuchern und Gästen einer Stadt. In Städten und Gemeinden sollten Konzepte zum Umgang mit Beleuchtung von Gebäuden, Straßen und Plätzen erstellt werden. Man spricht dann von sogenannten Master-Plänen. Damit soll eine Überlichtung einzelner Fassaden verhindert werden, Lichtfarben und Leuchtdichten geregelt und Gebäude entsprechend ihrer Bedeutung mehr oder weniger hervorgehoben werden. Auf Grund der Flächenwirkung an Fassaden genügen oft geringe Lichtmengen, um eine große Wirkung zu erzielen. Wir unterscheiden eine reine Anstrahlung aus Distanz auf das Gebäude, wie es bei Kirchen und öffentlichen Gebäuden oft praktiziert wird von fassadennahen Installationen. Wichtig bei Kirchenanstrahlungen ist die Dynamik bis hin zur Turmspitze, der höchste Abschluss sollte auch noch im Licht erfasst werden.  Der Sockel des Gebäudes darf nicht im Dunkel versacken, sondern sanft mit weichen Lichtkegeln aufgehellt in Erscheinung treten. Gebäude, die aus sich selbst raus leuchten, wirken immer am lebendigsten. Hotelfassaden können also auch zusätzlich bei Nichtbelegung eine Fensterhinterleuchtung erhalten. Das beleuchtete Fenster kommuniziert immer Leben und Menschen im Haus.

Der Nachteil von Anstrahlungen aus der Distanz sind die Blendungen in Räume hinein, so zum Beispiel bei Wohn- und Hotelbauten. Hier eignen sich fassadennahe Leuchten, die mit optischen Linsen in Fensterleibungen oder Vorsprünge platziert werden können und so keine Emission in die Innenräume verstreuen. Solche Installationen sollten jedoch im Vorfeld gründlich geplant werden, um sowohl die nötigen Leitungen bereitzuhalten, als auch die schwer zugänglichen Montageorte nicht nachträglich anpassen zu müssen.

Mit farbigem, buntem Licht sollte zurückhaltend gearbeitet werden. Wenn Farbe zum Einsatz kommt, dann sollte damit auch eine Botschaft übermittelt oder ein künstlerischer Hintergrund transportiert werden. Schnelle Farbwechsel hinterlassen einen oberflächlichen, schnell auch kitschigen Eindruck. Farben können aber auch Emotionen erzeugen, so ist deren Einsatz in Einkaufsmeilen, Restaurantflächen durchaus gerechtfertigt. Verweilzeiten und die Attraktivität der Einrichtung können damit erhöht werden. Wenn wir uns mit der Wirkung von farbigem Licht näher beschäftigen, erleben wir ein interessantes Feld an Gefühlsträgern:

GELB ist weit, leicht , sommerlich, bewegt und klar .

ROT dagegen kräftig, lebendig, dynamisch, aktiv, aggressiv, trocken, warm, laut, süß, fest und scharf.

BLAUes Licht beschreibt Ferne, Stille, Ernst und Ordnung, wirkt kalt, kühl, feucht, sicher und stark.

Mit GRÜNem Licht verbinden wir Hoffnung, Natürlichkeit und Entspannung. Wir werden angeregt und zuversichtlich.

Öffentliche Beleuchtungen im Außenraum kennen wir erst seit etwa 140 Jahren. Vorher waren Innenstädte dunkel, Lichtspektakel und Gartenfeste mit Öllampen waren temporäre Ereignisse. Die heutigen vielfältigen Möglichkeiten sollten behutsam geplant Einsatz finden. Lichtverschmutzungen einerseits und gefühllose Ausleuchtungen sind die negative Kehrseite. Gut dosiert kann Stadtbeleuchtung zu Orientierung und gehobenen Aufenthaltsqualität beitragen. Ähnlich einer Gebäudeplanung sollten Anstrahlungen

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