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Ausphasung konventioneller Lichtquellen

” Ein Abschied naht – Leuchtstofflampen werden nach einer 85-jährigen Erfolgsgeschichte ausgephast. Erstmals vorgestellt wurden sie auf der Weltausstellung in Paris 1936 und zwei Jahre später auch industriell produziert. Durch Anpassung der Leuchtstoffmischung konnte mit diesem effizienten Leuchtmittel ein Kunstlicht erzeugt werden, das dem Tageslicht ähnelte. In den 1970er-Jahren folgten dann Kompaktleuchtstofflampen. Die „gewickelten“ Lichtquellen brachten die Technologie auch in Wohnräume. Wie alle Entladungslampen enthalten Leuchtstofflampen auch ein wenig Quecksilber und fallen deswegen unter die EU-Richtlinie zur Begrenzung gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten. Die Folge: Typen für die Allgemeinbeleuchtung werden ab 2023 nicht mehr in Verkehr gebracht. ” (Dr. Jürgen Waldorf)

 

Bestände werden weiter verkauft und verwendet

Nach dem jeweiligen Stichtag am 1. September 2021 und 2023 darf der Handel seine Lagervorräte weiter verkaufen, bis sie aufgebraucht sind. Selbstverständlich dürfen Nutzer gekaufte Lichtquellen zu Hause ohne zeitliche Begrenzung weiterverwenden.

Neues Energielabel

Das Energielabel für Lichtquellen soll Kunden darin bestärken, Produkte mit möglichst hoher Energieeffizienz zu wählen. In der Vergangenheit gab es für die verschiedenen Produktkategorien unterschiedliche Energieeffizienzklassen. Zudem wurden die Lampen immer effizienter, weshalb Effizienzklassen mit bis zu A++ entstanden. Eine Neuskalierung war notwendig. Die neue Klassifizierung gilt seit 1. September 2021 und gibt die Energieeffizienzklassen von A bis G an.

Effizienzklassen im Vergleich

Die Neuskalierung bedeutet auch, dass alle zuvor mit A++ auf dem Markt erhältlichen Lichtquellen künftig maximal die Effizienzklasse D bis F erhalten. Die oberen Klassen bleiben zunächst frei. Erst mit weiteren Effizienzsteigerungen können Produkte künftig höheren Klassen zugeordnet werden. Einige wenige und besonders effiziente LED-Röhren kommen dem C heute schon nahe.

Leuchten mit austauschbarer Lichtquelle

Die von der EU geforderte Austauschbarkeit von Lichtquellen und separaten Vorschaltgeräten in Leuchten führt zu mehr Ressourcenschonung im Leuchtendesign. Als logische Konsequenz entfällt damit das Energielabel für Leuchten. Leuchten werden jedoch mit dem Hinweis versehen, welche Effizienzklasse die verbaute Lichtquelle hat.

Sollten Leuchten ein Energieetikett haben, so wird die Leuchte als Lichtquelle eingestuft. Bei diesen Leuchten kann die Lichtquelle selbst nicht durch Fachpersonal oder durch den Hersteller zerstörungsfrei aus der Leuchte entnommen werden.

Quelle: Licht.de

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